按拿摩推
Ànmó-Tuīná
gehört zu den sogennanten äußeren Methoden
der chinesischen Medizin. Der von Außen kommende Impuls korrigiert dabei sowohl pathophysiologische Störungen des Körperäußeren (Biao: Haut, Sehnen, Muskeln, Knochen und Gelenke) als auch des Körperinneren (Li: Speicher- und Hohlorgane, Qi,
Xue, Jing, Shen, Jinye).
Diese Einflußnahme und die sich daraus entfaltende Wirkung findet dabei sehr gezielt nach genauer
Diagnosestellung statt.
Entscheidend dafür ist die Qualität der Reizsetzung
Jede Störung eines Funktionskreises
führt dazu, daß disharmonische, Signale ausgesandt werden, die den Organismus weniger oder mehr irritieren und/oder definierte Krankheiten entstehen lassen..
Eine gezielte Einflußnahme von außen setzt einen Heilreiz, die biologischen Signale normalisieren sich, die Störung baut sich ab, der Mensch findet im Gegensatz zur
"Schrägläufigkeit" (chin.: Xie), zu
"Geradläufigkeit" (chin.: Zheng), seinen physiologischen Funktionen und damit zur Gesundheit zurück.
Ausgehend von der Theorie, dass der überwiegende Teil von Störungen (abgesehen von äußeren Traumen oder
schwerwiegenden Einflüssen) zuallererst in einer Störung bzw. Irritation des funktionellen, energetischen Gleichgewichtes beginnt und sich je nach Dauer und Intensität des Bestehens auch in der
körperlichen Struktur manifestiert, besteht durch Tuina die Möglichkeit der Korrektur einer aus dem Gleichgewicht geratenen Energielage des Organismus.